Stärkung in schwierigen Zeiten

Die Krankensalbung soll vor allem eines sein: Ein Zeichen der Stärkung und Ermutigung bei schwerer Krankheit. Sie soll Trost und Hoffnung geben.

 

Regelmäßige Seelsorgebesuche sind möglich

Wenn jemand krank wird oder altersschwach ist, so ist es durchaus möglich, regelmäßig Seelsorgebesuche zu bekommen. Man nennt dies die "Krankenkommunion". Sie findet in der Regel jeden 1. Freitag im Monat (Herz-Jesu-Freitag) statt.

Bitte informieren Sie uns, wenn wir Sie oder Ihre Angehörigen besuchen sollen.

 

An wen muss ich mich wenden, wenn ich für einen Angehörigen die Krankensalbung möchte?

Immer an den Ortspfarrer, den Krankenhausseelsorger oder einen anderen Priester, der vielleicht zu dem Kranken eine besondere Beziehung hat oder den man selbst sehr gut kennt. Wichtig: Ärzte oder Krankenpflegepersonal dürfen von sich aus den Priester nicht zur Krankensalbung rufen.

 

Wie läuft die Krankensalbung ab?

Sie besteht aus drei Teilen: der Eröffnung, dem Wortgottesdienst und der Feier der Salbung. Nach der Begrüßung spricht der Priester das Eröffnungsgebet. Es folgt die Beichte oder das Schuldbekenntnis. Im anschließenden Wortgottesdienst wird ein Text aus dem Evangelium vorgelesen und so ausgelegt, dass der Kranke sich angesprochen fühlt. Die Feier der Salbung wird durch Fürbitten eröffnet.

Danach legt der Priester dem Kranken schweigend im Gebet die Hände auf den Kopf. Anschließend salbt der Priester die Stirn und die Handinnenflächen des Kranken. Gebete und der Segen beenden die Feier.

 

Wird die Krankensalbung nur bei unmittelbarer Lebensgefahr gespendet?

Nein, sie kann im Verlauf der Krankheit auch wiederholt werden, etwa wenn sich der Zustand des Kranken verschlimmert. Auch vor Operationen und bei psychischen Erkrankungen, etwa Depressionen, kann der Priester das Sakrament der Krankensalbung spenden.

 

 


 

In dringenden seelsorglichen Anliegen wie z. B. Krankensalbung oder einem Sterbefall können Sie Herrn Pfarrer Huber unter Tel.- Nr. 0176-69 59 12 15 erreichen.